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Labor-Röntgenmikroskopie im Wasserfenster

Das BLiX Röntgenmikroskop wird mit einer hoch brillianten Laserplasmaquelle bei einer Emissionswellenlänge von 2.48 nm im Spektralbereich des Wasserfensters betrieben. Der hohe natürliche Absorptionskontrast zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff in diesem Spektralbereich ermöglicht die Untersuchung der inneren Struktur biologischer Proben in ihrer natürlichen wässrigen Umgebung. Die Eindringtiefe der Strahlung beträgt in Wasser bei dieser Wellenlänge bis zu 10 Mikrometer. Die Belichtung der Probe erfolgt mit einem Multilayer Kondenser Spiegel. Durch die Verwendung von Zonenplatten als abbildende Optik kann in diesem Spektralbereich eine räumliche Auflösung von wenigen 10 nm erreicht werden. Die in dem Demonstrator integrierte Mikroskopiekammer ermöglicht hochauflösende Tomographie an schockgefrorenen Proben.
Mit dem Labor-Röntgenmikroskop wurden grundlegende Entwicklungen des Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie in das Applikationslabor BLiX transferiert.
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Dr. Holger Stiel
Tel: ++49 30 6392-1351
stiel@mbi-berlin.de

Technologietransfer 3D Mikro-RFA

Am 1.11.09 begann ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Transferprojekt. Mit diesem Projekt wird die in der Arbeitsgruppe von Prof. Kanngießer entwickelte Methode der dreidimensional aufgelösten Mikro-RFA in ein kommerziell erhältliches Gerät transferiert. Unser Partner ist die Bruker Nano GmbH. ... mehr zur 3D Mikro-RFA


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Dr. Ioanna Mantouvalou
Tel: ++49 30 314-79057
ioanna.mantouvalou@tu-berlin.de

Chemische Speziation im Labor

Die Untersuchung des chemischen Bindungszustandes mittels Messung der Feinstruktur von Absorptionskanten (XANES, EXAFS) oder hochaufgelöster Röntgen-Emissionsspektroskopie (XES) ist bislang eine Domäne des Synchrotronstrahlung. Erst in jüngster Zeit gibt es Versuche, diese Art der Röntgenanalytik auch mit Laborquellen zu realisieren.
Wir untersuchen die Möglichkeiten, die Von-Hamos-Spektrometer für die chemische Speziation eröffnen. Die Verwendung von hochorientierten pyrolytischen Graphitkristallen ermöglicht es, hohe Energieauflösung und große Raumwinkel der Detektion zu verbinden. Im BLiX wird ein Demonstrator entwickelt und zur Verfügung stehen.
Dieses Projekt wird vom BMVBS im Rahmen des Programmes "Wirtschaft trifft Wissenschaft" gefördert. Unsere Partner sind das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspetroskopie (MBI) und die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB). ... mehr zu XES


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Dr. Wolfgang Malzer
Tel: ++49 30 314-25108
wolfgang.malzer@tu-berlin.de

Brillante Labor-Röntgenquelle im weichen Röntgenbereich

Analytische und bildgebende Verfahren mit Auflösungen im Mikro- und Nanometerbereich sind wichtig für das Verständnis sowohl technischer Strukturen als auch biologischer Systemen. Auch für die Methoden der Röntgenanalytik führten Entwicklungen bei Röntgenquellen, -optiken und -detektoren zu einer dramatischen Verbesserung der erzielbaren Ortsauflösungen. Die Steigerung der Brillanz ist deshalb eines der Ziele bei der Entwicklung moderner Röntgenquellen.
Im BLiX wird ein hochbrillante Laser-Plasmaquelle für den weichen Röntgenbereich (unter 1.2 keV) aufgebaut.
Mit diesem Projekt werden die grundlegenden Entwicklungen des Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie in das Applikationslabor BLiX transferiert. Gefördert wird es vom BMVBS und über den EFRE. ...mehr zur Laser-Plasma Quelle


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Dr. Ioanna Mantouvalou
Tel: ++49 30 314-79057
ioanna.mantouvalou@tu-berlin.de